Grenzenlos
Bühne frei für die grossen Dimensionen

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Die Transformation von Landschaften durch die bauliche Entwicklung ist all­gegenwärtig und prägt das Landschaftsbild der Schweiz zunehmend. Es sind dies nicht nur die augenfälligen Veränderungen, verursacht durch Siedlungs­verdichtung, Ausbau von Verkehrsinfrastrukturen oder Energiegewinnung, sondern auch schleichende Umwandlungsprozesse durch die Landwirtschaft, durch Abbautätigkeit und Deponien oder grossflächige Materialverschiebungen.

Diese ‚neuen’ Landschaften bedürfen einer sorgfältigen und qualitätsvollen Planung und Gestaltung. Gefragt sind adäquate Antworten auf die unüber­seh­baren Veränderungen. Es gilt zudem die Chancen für multifunktionale Nutzun­gen zu erkennen, Beispiele: Revitalisierungen von Gewässern ermöglichen attraktive Erholungszonen; Siedlungsräume werden zu Biodiversitäts-Hotspots; grosse Infrastrukturbauten wie die Neat schaffen neue Landschaftsbilder.

Den grossen aktuellen Herausforderungen in der Landschaft kann weder mit einem arkadischen Landschaftsbild noch mit einem statischen und protek­tionis­tischen Ansatz Rechnung getragen werden. Planungs- und Entwurfs­aufgaben greifen ineinander über, sie vollziehen sich auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Massstäben. Unkonventionelle Ansätze und weitsichtige Denkweisen sind gefragt. Landschaftsrelevante Planungen sind als langjährige Prozesse anzulegen.

Der Rapperswilertag 2017 befasst sich mit den grossen Dimensionen. Er erläu­tert Theorien, Methoden und innovative Projekte und beleuchtet komplexe Zusammenhänge.